Zwei Wochen mit meinen Eltern, eine ganz besondere Zeit!
Hier könnt ihr ein bißchen daran teilhaben und Fotos gucken:
http://picasaweb.google.de/hannagoesJapan/PapaUndMamaInJapan
Sonntag, 27. Juli 2008
Montag, 21. Juli 2008
Zwischen Wiedersehen und Abschiednehmen

Meine Eltern sind am Dienstag gut in Nagoya angekommen, auch wenn sie direkt von der Hitze erschlagen wurden. Aber man kann ja was dagegen machen und so haben sie am ersten Tag gleich zweimal Fächer und Schweißtuch bekommen: einmal von Marlene und dann von einer Sprachschülerin. Für mich ist es sehr schön meine Eltern nach so langer Zeit wieder zu sehen und ihnen endlich zu zeigen, wie ich das Jahr hier gelebt habe. Wir haben schon eine schöne Woche zusammen verbracht.
Neben der Freude über das Wiedersehen war die Woche auch vom Abschied geprägt. Meine Sprachklassen haben diese Woche schon aufgehört und so musste ich Abschied nehmen, von den Menschen, die mir in dem Jahr so sehr ans Herz gewachsen sind. Aber die Japaner haben sich alle noch einmal etwas besonderes ausgedacht und so gab es diese Woche ganz viel leckeres Essen, liebevolle Worte, bewegende Geschenke, herzliche Umarmungen...
Ein Highlight war die Kasamatsu-Klasse am Donnerstag. Die Schüler haben meine Eltern und mich in ein japanisches Restaurant eingeladen mir ein ganz besonderes Geschenk gemacht: einen Yukata (Sommer Kimono) Eine große Freude!
Anfang August fahren Marlene, Julia und ich noch auf eine Kinderfreizeit mit. Bitte betet doch, dass Gott die Zeit segnet.
Freitag, 4. Juli 2008
Mit Kindern malen zur Ehre Gottes
Wir haben heute mit den Kindern von Saturday Joy (Kasamatsu Jungschar) auf einer riesen Rolle Papier den Psalm 121 gemalt. Beeindruckend, wie die Kinder die einzelnen Verse umgesetzt haben, die Ergebnisse könnt ihr euch hier anschauen:
http://picasaweb.google.de/hannagoesJapan/Psalm121
Mittwoch, 2. Juli 2008
Juhu, die Zukunft ist geklärt!!!!
Ich hab jetzt den Immatrikulationsbescheid von der Uni Trier, dass ich im Oktober dort anfangen kann Mathe und Französisch auf Lehramt zu studieren und ich hab den Mietvertrag für ein Zimmer im Studentenwohnheim! Ich bin gerade so dankbar, dass meine Zeit nach Japan jetzt erstmal geklärt ist und ich mir da gerade keine Gedanken mehr drum machen brauch!
Danke Gott, dass das alles so reibungslos funktioniert hat auch aus der Entfernung und mit Hilfe meiner Eltern. DANKE!!!!
Danke Gott, dass das alles so reibungslos funktioniert hat auch aus der Entfernung und mit Hilfe meiner Eltern. DANKE!!!!
Mittwoch, 25. Juni 2008
Die erste Abschiedsfeier (schön war's)


Letzten Samstag waren Dec und ich das letzte Mal in der Gemeinde in Tenpaku zu Re-Start, einem Jugendkreis, zu dem wir einmal im Monat gefahren sind. Wir haben jedes Mal ein Spiel vorbereiten und jeder von uns hat einmal eine Bible Time gemacht. Ansonsten waren wir einfach nur dabei. Ich habe die Zeit jedes Mal sehr genoßen! Es ist eine so herzliche Atmosphäre dort: Die Mitarbeiter strahlen die Liebe und Freude Jesus so sehr aus! Es hat mir selbst sehr gut getan, dort hinzufahren. Diesen Samstag haben sie für uns eine "Sayonara-Party" gemacht mit Barbecue, das wegen Regen leider drinnen auf der heißen Platte stattgefunden hat, einem kleinen Violinenkonzert von der süßen Mai... Besonders bewegt hat mich eine Runde, in der uns jeder gesagt hat, wofür er uns dankbar sei zB dass wir sie getröstet haben, dass sie durch uns neue Begeisterung für Gott bekommen haben oder dass unser Lächeln sie aufgebaut habe. Ich war total baff und habe mich gefreut, dass Gott uns gebraucht hat einfach durch das was wir sind: Kinder Gottes.
Und dann haben sie uns zum Abschied diesen süßen Teddy geschenkt, auf den jeder einen Gruß geschrieben hat. Besonders bewegt hat mich der Satz: "Dass du zu Re-Start gekommen bist, war ein Geschenk Gottes" Wow.
=>Ihr seid das Licht der Welt. Ihr seid ein Geschenk Gottes an diese Welt und Gott beschenkt andere Menschen durch euch viel mehr als ihr es ahnt!
Mittwoch, 11. Juni 2008
Wunderschönes Privatkonzert

Im Moment ist David Masterson ein amerikanischer Pianist und Pastor für drei Wochen in Japan, um in verschieden Gemeinden Konzerte zu geben. Er ist auch am Sonntag in Kasamatsu, aber ich bin leider an dem Tag in Okazaki in der Gemeinde. Sehr schade, aber kein Grund zum traurig sein, denn Gott hat ja immer noch viele Möglichkeiten, an die wir nicht denken. Mr Masterson schläft im Moment bei dem Pastor in Tenpaku und da dieser wusste, dass ich das Konzerte in Kasamatsu verpasse, hat er den Pianisten gefragt, ob er für unsere Sprachklasse nicht ein paar Lieder spielen könnte. Und so hatten wir heute das Privileg ein kleines Privatkonzert zu bekommen und er hat sich sogar noch die Zeit genommen, sich eine halbe Stunde mit uns zu unterhalten. Die Musik war wunderschön und ich war zu Tränen gerührt, wegen der schönen Musik, weil der Pastor sich so lieb um mich kümmert, ich diesen beeindruckenden Pianisten kennenlernen durfte. Sein letztes Lied war "How great thou art" und das durfte ich heute mal wieder erleben, wie groß Gott ist und wie reich er mich beschenkt!

Meine Sprachschüler sind übrigens nochmal ganz neu motiviert Englisch zu lernen, damit sie sich mit so tollen Menschen wie Mr Masterson unterhalten können.
Montag, 26. Mai 2008
Meine Japanheimatgemeinde: Kasamatsu

Ich bin fast jeden Sonntag in Kasamatsu in der Gemeinde und je länger ich hier bin, desto mehr wächst mir diese Gemeinde ans Herz. So viele liebe Menschen, die einfach Gottes Liebe und Freude ausstrahlen. Nach dem Gottesdienst isst fast die ganze Gemeinde miteinander. Das ist so schön. Wie kann man denn besser die Gemeinschaft pflegen, als beim essen? Seit dem letzten Monat hat es sich so entwickelt, dass eine Jugendliche noch länger dableiben und miteinander Gemeinschaftsspiele spielen (an dieser Stelle ein Dank an Tine, die für eine junge Frau Sidler aus Deutschland mitgebracht hat, so hat das Spielen nach dem Gottesdienst dieses Jahr wieder begonnen...) Ich freue mich so, dass die Jugendlichen, von denen es in der Gemeinde einige gibt, etwas zusammen machen und ich genieße die zeit mit ihnen sehr. Es macht Spaß und erinnert mich an unsere sonntäglichen Familienspielenachmittage früher.
Balsam für die Seele. Ich darf wirklich erleben, wie die Gemeinde mich auffängt und mir gut tut
zB wenn die kleine Maho angerannt kommt und mich umarmt, sobald sie mich sieht
oder wenn eine liebenswerte und freche Oma uns jedes mal ein Lächeln und ein Peacezeichen schenkt
oder wenn es inzwischen immer besser geht, sich mit den Erwachsenen auf japanisch zu unterhalten (Hände und Füße spielen aber immer noch eine große Rolle und vor allem das Gesicht, ein Lächeln sagt eben mehr als hundert Worte)
Ich bin Gott sehr dankbar, dass ich in Kasamatsu sein darf.

Hier haben ein paar Männer der Gemeinde gerade gemeinsam den Gemeindeschuppen aufgerämt.

Hier haben ein paar Männer der Gemeinde gerade gemeinsam den Gemeindeschuppen aufgerämt.
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