Die letzten zwei Wochen haben uns mein Bruder mit einem Freund Tobias hier in Japan besucht. Außerdem waren zu der Zeit noch eine Ex-Shorty Tabea mit ihrer Freundin Anne hier. Wir haben in der Zeit alle zusammen bei Marlene gewohnt. Es war eine sehr schöne, super lustige und bewegende Zeit. dazu habe ich jetzt auch endlich mal wieder fotos ins internet gestellt (entschuldigung, dass ihr so lange auf neue bilder warten musstet)
http://picasaweb.google.com/hannagoesJapan/BesuchVonSebastianTobiasTabeaUndAnne
hier könnt ihr auch noch mehr darüber lesen, was wir zusammen erlebt haben.
jetzt freue ich mich riesig darauf, dass ich in drei Stunden Tine am Flughafen abhole! Ich bin sehr gespannt auf die Zeit mit ihr und bin dankbar, dass es möglich Besuch zu bekommen und meine Arbeit hier trotzdem weiterzuerledigen. Es ist schön, wie die Sprachschüler sich über den Besuch freuen. Besonders toll war es zu sehen, wie die Kinder aus Saturday Joy ihre Angst verloren haben und mit Sebastian und den anderen rumgetollt haben!
Freitag, 28. März 2008
Donnerstag, 6. März 2008
Seniorenkreis in Kasamatsu


Judith und ich hatten heute das Privileg am Seniorenkreis in unserer Gemeinde teilzunehmen und es hat einfach nur riesig Spaß gemacht. Süße kleine Omas, die einfach nur lustig sind und es faustdick hinter den Ohren haben.
Zuerst haben wir gemeinsam Gymnastik gemacht (mit so einem lustigen Gymnastikvideo) sogar der Pastor hat mitgemacht. Nach dem Singen gab es Kaffee und Kuchen. Wir haben zusammen "Karuta" ein japanisches Kartenspiel gespielt und gemeinsam Mittag gegessen. Der absolute Renner war der neue Hund von dem Pastorensohn. Da haben sie alle große Augen bekommen und jeder durfte das süße Welpen namens "chocolat" einmal halten....
Herrlich!!!
Freitag, 29. Februar 2008
Alles von Gott erwarten


Samstags morgens habe ich immer eine Kinderstunde (Saturday Joy) mit Marlene zusammen und zwei Mitgliedern der Gemeinde. Leider ist Marlene im Moment richtig erkältet und so hat sie mich gefragt, ob ich Saturday Joy alleine mit Asako (-> siehe Foto, hier gerade beim Parkplatz einweisen) machen kann. Ich war erst sehr unsicher und hab es mir nicht wirklich zugetraut, weil die Kinder nur wenig englisch können und mein japanisch für eine Bibelzeit auch wirklich noch nicht ausreicht. Als Marlene fragte, war ich gerade dabei ihr Arbeitsmaterial neu zu ordnen und gerade da las ich die Überschrift "alles von Gott erwarten" das hat mich voll getroffen und die nächste Überschrift "jetzt erzähle ich selbst" :-) Deutlicher ging es dann nicht mehr. Ich habe noch einmal neu verstanden, dass es nicht auf mich und meine Leistungen ankommt, sondern dass Gott was Gutes draus machen kann, auch wenn wir schwach sind. Außerdem war ich mal wieder begeistert, dass wir nen lebendigen Gott haben, der zu uns spricht. Die Zeit heute mit den Kindern war richtig gut. Sie haben auf mein englisch reagiert, haben bei den Spielen Spaß gehabt und vor allem haben sie auch in der Bibelzeit zugehört und reagiert obwohl es auf englisch war. Asako hat es ins japanische übersetzt und sie waren wirklich dabei."Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 2.Korinther 12,9
Mittwoch, 13. Februar 2008
Kleiner Schock mit Erholung
Ich musste Anfang dieses Jahres mit Erschrecken feststellen, dass einige meiner Schüler nicht mehr zu den Klassen kamen, teilweise mit so unverständlichen Gründen wie, es sei zu kalt.
Inzwischen weiß ich, dass es normal ist hier in Japan, dass Leute im Januar und Februar Pause machen, weil sie im moment einfach unter einem riesen Druck und Streß stehen. Im April fängt hier in Japan alles neu an und so ist im moment die Zeit der Abschlussprüfungen, Firmenabschlüsse, Arbeitsstellenwechsel.... Ich hoffe und bete, dass die Schüler wirklich im März wiederkommen. Außerdem kann ich mich inzwischen über das Gute daran freuen, dass ich zum Beispiel auf die einzelnen Schüler mit ihren ganz persönlichen Interessen und Fragen im Moment viel besser eingehen kann.
Ansonsten fühle ich mich in Japan einfach nur pudelwohl.
Inzwischen weiß ich, dass es normal ist hier in Japan, dass Leute im Januar und Februar Pause machen, weil sie im moment einfach unter einem riesen Druck und Streß stehen. Im April fängt hier in Japan alles neu an und so ist im moment die Zeit der Abschlussprüfungen, Firmenabschlüsse, Arbeitsstellenwechsel.... Ich hoffe und bete, dass die Schüler wirklich im März wiederkommen. Außerdem kann ich mich inzwischen über das Gute daran freuen, dass ich zum Beispiel auf die einzelnen Schüler mit ihren ganz persönlichen Interessen und Fragen im Moment viel besser eingehen kann.
Ansonsten fühle ich mich in Japan einfach nur pudelwohl.
Sonntag, 20. Januar 2008
Mochi Tsuki
O-mochi ist eine Art japanischer Reiskuchen, der tradionell an Neujahr gegessen wird. Am Sonntag war ich in Okazaki in der Gemeinde, in der nach dem Gottesdienst ein mochi-tsuki (Reis-Stampf-Fest) veranstaltet wurde. Mit einem großem Holzhammer wurde eine spezielle Reisart so lange behauen, bis das ganze eine klebrige Paste wurde. Ich durfte den Hammer auch mal selbst in die Hand nehmen - wenn ich mich dabei auch etwas unbeholfen angestellt hab, hat es doch viel Spaß gemacht. Danach hat dann die ganze Gemeinde zusammen O-mochi gegessen zusammen mit Sojapuder, süßen Bohnen, Rettisch oder auch einfach pur und es hat einfach gut geschmeckt! Es waren richtig viele Leute in der Gemeinde. Ich hoffe und bete, dass einige davon auch mal in den normalen Gottesdienst kommen.

Samstag, 12. Januar 2008
Kimono



Am 13.1. werden in Japan alle Jugendlichen gefeiert, die in dem Jahr 20 Jahre alt (erwachsen) werden. Die Frauen bekommen alle einen Kimono angezogen und werden richtig herausgeputzt.
Judith und ich hatten deswegen heute auch die Ehre Kimono zu tragen. Einige Frauen aus unserer Gemeinde haben sich bereiterklärt, uns ihre Kimonos auszuleihen und sind heute morgen extra früh aufgestanden, um sie uns anzuziehen. Es ist kaum zu glauben, wie viele Untergewänder und Schnüre dazugehören und so hat es auch eine Stunde gedauert, bis wir angezogen waren. Im Gottesdienst wurde für uns gebetet und die ganze Gemeinde hat sich heute mit uns mitgefreut. Ich bin total dankbar, dass unsre Gemeinde uns diesen schönen Tag möglich gemacht hat!
Mittwoch, 9. Januar 2008
2 Wochen Urlaub in den Bergen...



...und nun bin ich vollkommen erholt wieder zurück. Marlene, Judith, Tim, Declan und ich waren für zwei Wochen in Miyota in einem Freizeitgelände unseres Gemeindebundes hier. Wir haben in gemütlichen Holzhütten gewohnt, die richtig schön eingerichtet waren und sogar einen Holzofen hatten. Ich konnte in der Zeit mal richtig zur Ruhe kommen, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Es war schön einfach mal Zeit zu haben, zum Lesen, zum Spazierengehen, gemütlich zusammen zu Essen und zu reden. Wir haben auch ein paar Ausflüge gemacht in die Berge, zu Lavafeldern vom Asama-yama (einVulkan dort in der Nähe) und einmal morgens so früh raus, dass wir die Sonne haben aufgehen sehen.
Am Montag sind wir dann zurück gekommen und ich bin schon wieder voll in meiner Arbeit drin. Ich hab mich richtig gefreut, meine Schüler wieder zu sehen. In meine Englischklasse in Kasamatsu kam heute eine Schülerin dazu, die vor 19 Jahren mit Marlene uns in Henschhausen besucht hat. Ich kannte sie nur von Fotos und habe mich gefreut, dass ich sie jetzt richtig kennelernen darf.
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