Kaiserthermen
Basilika








Wie man auf dem Foto sieht war heute strahlend blauer Himmel und da hatte eine meiner Sprachschüler aus Kasamtsu die Idee, man könnte die Englischklasse ja heute am 123Tower machen. Der Tower ist nicht weit weg und wie der Name schon sagt 123m hoch. Ein Turm mit einer beeindruckenden Aussicht. Von dort oben konnte man das ganze Gebiet überblicken, in dem die Allianz-Mission Gemeinden gegründet hat und in dem ich herum fahre. Es war spannend die verschiedenen Orte zu suchen. Vieles konnte man allerdings nur erahnen. Zurück auf dem Boden sind wir noch durch einen Park gelaufen, der am Fuß des Towers ist. Es tut immer wieder gut grün zu sehen, wo ich die meiste Zeit graue Gebäude vor meinen Augen habe. Die Bible Time haben wir dann mitten im Park gemacht mit einer ganz anderen Atmosphäre. Ein wunderschöner Tag







Samstags morgens habe ich immer eine Kinderstunde (Saturday Joy) mit Marlene zusammen und zwei Mitgliedern der Gemeinde. Leider ist Marlene im Moment richtig erkältet und so hat sie mich gefragt, ob ich Saturday Joy alleine mit Asako (-> siehe Foto, hier gerade beim Parkplatz einweisen) machen kann. Ich war erst sehr unsicher und hab es mir nicht wirklich zugetraut, weil die Kinder nur wenig englisch können und mein japanisch für eine Bibelzeit auch wirklich noch nicht ausreicht. Als Marlene fragte, war ich gerade dabei ihr Arbeitsmaterial neu zu ordnen und gerade da las ich die Überschrift "alles von Gott erwarten" das hat mich voll getroffen und die nächste Überschrift "jetzt erzähle ich selbst" :-) Deutlicher ging es dann nicht mehr. Ich habe noch einmal neu verstanden, dass es nicht auf mich und meine Leistungen ankommt, sondern dass Gott was Gutes draus machen kann, auch wenn wir schwach sind. Außerdem war ich mal wieder begeistert, dass wir nen lebendigen Gott haben, der zu uns spricht. Die Zeit heute mit den Kindern war richtig gut. Sie haben auf mein englisch reagiert, haben bei den Spielen Spaß gehabt und vor allem haben sie auch in der Bibelzeit zugehört und reagiert obwohl es auf englisch war. Asako hat es ins japanische übersetzt und sie waren wirklich dabei.
O-mochi ist eine Art japanischer Reiskuchen, der tradionell an Neujahr gegessen wird. Am Sonntag war ich in Okazaki in der Gemeinde, in der nach dem Gottesdienst ein mochi-tsuki (Reis-Stampf-Fest) veranstaltet wurde. Mit einem großem Holzhammer wurde eine spezielle Reisart so lange behauen, bis das ganze eine klebrige Paste wurde. Ich durfte den Hammer auch mal selbst in die Hand nehmen - wenn ich mich dabei auch etwas unbeholfen angestellt hab, hat es doch viel Spaß gemacht. Danach hat dann die ganze Gemeinde zusammen O-mochi gegessen zusammen mit Sojapuder, süßen Bohnen, Rettisch oder auch einfach pur und es hat einfach gut geschmeckt! Es waren richtig viele Leute in der Gemeinde. Ich hoffe und bete, dass einige davon auch mal in den normalen Gottesdienst kommen.
